Vor einigen Wochen gab es ein unschlagbares Angebot im Drogeriemarkt unseres Vertrauens: 104 Pampers in Größe 3 für unglaubliche 2 Euro weniger als sonst.
"Ja, komm, die nehmen wir gleich mit", sagte ich und nahm gleich zwei Kartons in den Einkaufswagen.
"Schau mal, Henry, frische Windeln, uiiiii", sprach meine Frau zu unserem Kleinen, der sich wie immer freute wie ein Honigkuchenpferd.
So fuhren wir nach Hause mit über 200 neuen Windeln im Gepäck, die würden dann wenigstens für ein paar Wochen reichen.
Ein paar Tage später waren wir bei einem befreundeten Elternpaar zum Grillen eingeladen. Komischerweise kamen wir auch irgendwann auf Baby-Themen zu sprechen. Und da Henry einen Stinker in der Hose hatte, durfte ich mit ihm gleich ins Bad, um ihn zu wickeln. Und was musste ich dort vorfinden? Pampers in Größe 4! Und die haben Henry perfekt gepasst.
Ganz männlich unterdrückte ich meinen Neid und fragte neutral: "Seit wann habt Ihr denn die 4er Windeln?"
"Ach, die haben wir schon ein paar Wochen."
"Ja, wir werden jetzt auch die 4er kaufen, wenn die 3er aufgebraucht sind. Wir haben zwar noch 180 Stück im Schrank liegen, aber die sind ja schnell weg."
Mittlerweile sind es ungefähr noch 50 Windeln, es wird überschaubar. Und langsam aber sicher werden wir das Auto durch die Waschanlage jagen, uns in feinsten Zwirn werfen und mit einem großen Hallo zwei Kartons Pampers in Größe 4 kaufen - selbst wenn sie zum Extrapreis diesmal 2 Euro mehr kosten als sonst.
Tip des Tages: im Zweifelsfall lieber drei Windeln täglich mehr wechseln, das hält sauber und gesund.
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