Baby-Massage haben Henry und meine Frau schon durch, Baby-Schwimmen liegt zeitlich zu ungünstig, also ist Pekip seit geraumer Zeit das Abwechslungsprogramm. Für alle Unwissenden, hier zur Erklärung ein Auszug aus Wikipedia:
Das Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) ist ein Konzept für die Gruppenarbeit mit Eltern und ihren Kindern im ersten Lebensjahr, das im Rahmen einer Krabbelgruppe den Prozess des Zueinanderfindens unterstützen soll und auf eine Frühförderung der Babys sowie einen Erfahrungsaustausch der Eltern abzielt.
Jeden Montag treffen sich acht Mütter mit ihren Kleinen für 90 Minuten zum Pekip. Und wir Väter müssen arbeiten und bekommen wie so oft überhaupt nicht mit, was da eigentlich alles passiert. Aus diesem Grund haben sich die Mamas überlegt, dass doch ein Väter-Pekip-Samstag eine tolle Idee sei - und schon war dieses Unterfangen beschlossen.
Die Väter wurden gefragt und fanden die Idee so gut, dass der Termin nach kurzer Zeit feststand. Und so kam es, dass ich vorletzten Samstag zum ersten Mal mit 4 anderen Vätern zum Väter-Pekip zusammentraf.
Bepackt mit Henry und sieben Sachen in der Tasche machte ich mich auf den Weg und durfte am Zielort erstmal 3 Stockwerke die Treppe hochlaufen. Da merkt man wieder mal, wie anstrengend so ein paar Stunden mit dem Kleinen sein können. Oben dann gleich die Schuhe aus- und die Trainingshose angezogen. Im eigentlichen Pekip-Raum waren gefühlte 30°C Temperatur - denn bei Pekip sind die Babys alle nackt! Das gibt mit Sicherheit einigen Lesern zu denken und mir ging es anfangs auch nicht anders. Aber die Kleinen sollen sich voll entfalten können und in ihrer ganzen Natürlichkeit über den Boden krabbeln.
Wir haben dann erstmal eine kurze Vorstellungsrunde gemacht. Geleitet wird das Ganze von Sylvia, die auch den Mama-Pekip macht und alle Kinder kennt. Und selbstverständlich wird bei solchen Sachen immer auch gesungen. Da freuen sich die Papas natürlich und singen lauthals mit, also zumindest die wenigen Kinderlieder, die wir auswendig kennen. Die Kleinen durften die ganze Zeit über die Matten am Boden krabbeln und mit allerhand Spielzeug hantieren - Henry hatte sofort den Steh-auf-Clown an sich gerissen und nicht wieder hergegeben. Nach einiger Plauderei und mehrmaligem Pipi-Wegwischen war die Zeit dann auch fast schon vorüber. Alle Kinder waren brav und haben miteinander (oder eigentlich eher alleine) gespielt.
Und dann kam Henry, der Haudegen, durch: nachdem er Lorena erst einen Kuss gegeben hatte, womit er sich bei den anderen Papas gehörigen Respekt verschafft hatte, krabbelte er auf sie zu und hob seine Hand zwischen ihre Zöpfe. Und ehe ich ihn davon abhalten konnte, zog er an Lorenas Haaren, worauf sie ganz fürchterlich anfing, zu heulen. Aber so ist er eben, unser Kleiner: wenn man schon nicht mit der Trinkflasche auf den Tisch hauen oder der Mama an den Haaren ziehen kann, dann muss man eben andere Mädchen ärgern. Hinterher habe ich dann von meiner Frau erfahren, dass die Mütter vereinbart hatten, auf die eigenen Kinder aufzupassen und gegebenenfalls auch andere Babys von Zwischenfällen abzuhalten - da müssen wir Papas wohl noch etwas mehr üben.
Nach einem uns Vätern völlig unbekannten Abschlusslied durften wir die Kleinen dann wieder anziehen. Kurze Verabschiedung, Henry ins Auto gesetzt und ab nach Hause.
Fazit: es war ganz spannend, die Kleinen miteinander beobachten zu können. Alles in Allem war das ein schöner Samstag Nachmittag und ich wäre beim nächsten Väter-Pekip auf jeden Fall wieder dabei!
Die Väter wurden gefragt und fanden die Idee so gut, dass der Termin nach kurzer Zeit feststand. Und so kam es, dass ich vorletzten Samstag zum ersten Mal mit 4 anderen Vätern zum Väter-Pekip zusammentraf.
Bepackt mit Henry und sieben Sachen in der Tasche machte ich mich auf den Weg und durfte am Zielort erstmal 3 Stockwerke die Treppe hochlaufen. Da merkt man wieder mal, wie anstrengend so ein paar Stunden mit dem Kleinen sein können. Oben dann gleich die Schuhe aus- und die Trainingshose angezogen. Im eigentlichen Pekip-Raum waren gefühlte 30°C Temperatur - denn bei Pekip sind die Babys alle nackt! Das gibt mit Sicherheit einigen Lesern zu denken und mir ging es anfangs auch nicht anders. Aber die Kleinen sollen sich voll entfalten können und in ihrer ganzen Natürlichkeit über den Boden krabbeln.
Wir haben dann erstmal eine kurze Vorstellungsrunde gemacht. Geleitet wird das Ganze von Sylvia, die auch den Mama-Pekip macht und alle Kinder kennt. Und selbstverständlich wird bei solchen Sachen immer auch gesungen. Da freuen sich die Papas natürlich und singen lauthals mit, also zumindest die wenigen Kinderlieder, die wir auswendig kennen. Die Kleinen durften die ganze Zeit über die Matten am Boden krabbeln und mit allerhand Spielzeug hantieren - Henry hatte sofort den Steh-auf-Clown an sich gerissen und nicht wieder hergegeben. Nach einiger Plauderei und mehrmaligem Pipi-Wegwischen war die Zeit dann auch fast schon vorüber. Alle Kinder waren brav und haben miteinander (oder eigentlich eher alleine) gespielt.
Und dann kam Henry, der Haudegen, durch: nachdem er Lorena erst einen Kuss gegeben hatte, womit er sich bei den anderen Papas gehörigen Respekt verschafft hatte, krabbelte er auf sie zu und hob seine Hand zwischen ihre Zöpfe. Und ehe ich ihn davon abhalten konnte, zog er an Lorenas Haaren, worauf sie ganz fürchterlich anfing, zu heulen. Aber so ist er eben, unser Kleiner: wenn man schon nicht mit der Trinkflasche auf den Tisch hauen oder der Mama an den Haaren ziehen kann, dann muss man eben andere Mädchen ärgern. Hinterher habe ich dann von meiner Frau erfahren, dass die Mütter vereinbart hatten, auf die eigenen Kinder aufzupassen und gegebenenfalls auch andere Babys von Zwischenfällen abzuhalten - da müssen wir Papas wohl noch etwas mehr üben.
Nach einem uns Vätern völlig unbekannten Abschlusslied durften wir die Kleinen dann wieder anziehen. Kurze Verabschiedung, Henry ins Auto gesetzt und ab nach Hause.
Fazit: es war ganz spannend, die Kleinen miteinander beobachten zu können. Alles in Allem war das ein schöner Samstag Nachmittag und ich wäre beim nächsten Väter-Pekip auf jeden Fall wieder dabei!
Ah ja, das war das lang angekündigte Event, von dem Evelyn mir erzählt hatte. Híhi...
AntwortenLöschenWar schön bei euch gestern. Wahnsinn, wie Henry sich so schnell entwickelt und trotzdem nach wie vor so ein Süßer ist. LG, Steffi