Mittwoch, 16. Dezember 2009

Ständiges Singen



Während meiner Jugend konnte ich anhand zweier ausgeprägter Beispiele feststellen, dass evangelische Pfarrersfrauen ständig mit fröhlichem Gesang durch die Welt radeln. Nun muss ich heute feststellen, dass meine Frau und ich mittlerweile genau das gleiche tun - aber eher in einer privaten Heimlichkeit, die auch katholische Pfarrersfrauen gezwungenermaßen an den Tag legen müssen.

Wenn wir uns mit Henry beschäftigen, verfallen wir fast immer augenblicklich in spontane Gesangskünste. Alles wird besungen: die volle Windel, der Abendbrei, das Zubettgehen, das Aus- und Anziehen, die Spaziervorbereitung und natürlich das auf-dem-Arm-durch-die-Wohnung-tragen. Aber nicht nur das. Da hätten wir nämlich noch das Kochen, das hinter-der-Ecke-"Kuckuck"-Sagen, das allgemeine Huldigen unseres tollen Sohnes und der Wachhalteversuch beim abendlichen Heimweg im Auto.

Backe, Backe Kuchen,
der Bäcker hat gerufen,
wer will feinen Kuchen backen,
der muß haben sieben Sachen:
Eier und Salz,
Butter und Schmalz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl,
Schieb, schieb in den Ofen rein.

Das ist eines von Henrys Lieblingsliedern, weil Mama und Papa dazu so schön klatschen können. Unser Henry ist nämlich mit seinen 10 Monaten noch der Meinung, dass man selbst nicht unbedingt klatschen muss, wenn das die anderen doch machen.

Tip des Tages: öfter mal ein schönes Lied singen - das entspannt, macht fröhlich und zaubert bei Kindern meistens ein Lachen ins Gesicht.

1 Kommentar:

  1. Und mir zaubern die Posts auch immer ein Lächeln/Lachen ins Gesicht! :D
    Goldigen Sohn habt ihr!

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